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Juni 2026

Sommerferien in der Gastronomie clever nutzen

Ein Schild mit der Aufschrift "Sommerferien" am Strand

Sommerferien clever nutzen: So sprechen Sie Schülerinnen, Schüler & Familien gezielt an – mit Aktionen, Menüs und Ideen für mehr Umsatz im Sommer! 🏖️📈

Am 29. Juni 2026 starten in den ersten Bundesländern die Sommerferien – für viele Gastronomiebetriebe beginnt damit eine spannende Phase. Während klassische Business-Gäste oft weniger werden, wächst eine andere Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler mit viel Freizeit, Lust auf gemeinsame Erlebnisse und spontanen Konsum. Doch wie lassen sich junge Gäste gezielt ansprechen? In diesem Beitrag zeigen wir, mit welchen Angeboten, Menüs und Aktionen sowohl Restaurants als auch Cafés und Eisdielen in den Sommerferien punkten können.


Die Zielgruppe: Junge Gäste

Jugendliche und Schüler bringen als Gäste zwei Dinge mit: Zeit und Gruppenverhalten. Statt Einzelbesuchen entstehen häufig kleine Treffpunkte in den Ferien. Gerade diese Dynamik wirkt sich positiv auf die Frequenz aus. Auch wenn der einzelne Bon oft niedriger ist, gleichen es mehr Besucher und Wiederholungsbesuche aus. Die Anforderungen der Zielgruppe sind relativ klar und lassen sich gut operationalisieren.

Preislich muss das Angebot nachvollziehbar und zugänglich bleiben, da das Budget meist begrenzt ist. Gleichzeitig sind Wartezeiten ein kritischer Faktor: lange Prozesse führen schnell zum Ausweichen auf andere Orte. Ebenso wichtig ist der visuelle Eindruck. Produkte, die „gut aussehen“, werden eher bestellt und geteilt. Das betrifft sowohl Speisen als auch Getränke. Am Ende geht es weniger um klassische Gastronomie im engeren Sinn, sondern um einen sozialen Treffpunkt mit Verpflegung.


Menü- und Angebotsideen für die Sommerferien

Schüler-Menüs

Ein einfaches, klar strukturiertes Menü funktioniert hier am besten. Beispiel:

  • kleiner Burger oder Pasta-Gericht
  • ein Softdrink oder Eistee
  • optional vegetarische Alternativen

Der Vorteil liegt in der schnellen Entscheidung. Ein klarer Preisrahmen reduziert Hürden und beschleunigt den Verkauf deutlich.


Snack- und Sharing-Angebote

Gerade Gruppen reagieren gut auf gemeinsame Teller. Statt Einzelbestellungen entstehen so größere Warenkörbe. Beispiele:

  • Pommes-Variationen mit verschiedenen Dips
  • Fingerfood-Mix mit Nuggets, Onion Rings und kleinen Wraps
  • „Friends-Platte“ für 3–4 Personen mit Vorteilspreis

Diese Formate erhöhen nicht nur den Umsatz pro Tisch, sondern fördern auch das gemeinsame Erlebnis.


Sommerliche Getränke-Specials

Bei warmem Wetter verschiebt sich die Nachfrage deutlich Richtung leichte Küche. Salate, Bowls oder Wraps funktionieren hier besonders gut. Ergänzend spielen Getränke eine zentrale Rolle, weshalb nicht zuletzt Cafés mit folgenden Angeboten punkten können:

  • hausgemachte Limonaden
  • Eistee-Variationen
  • Iced Coffee oder Frappé-Drinks

Vor allem an heißen Tagen genießen viele Schülerinnen und Schüler ihre eisgekühlten Getränke gerne unterwegs in praktischen Clear Cups.


Eisdielen & Cafés: Hochsaison richtig nutzen

Für Betriebe mit süßem Fokus sind die Sommerferien eine der stärksten Phasen im Jahr. Neben klassischen Sorten funktionieren vor allem auffällige Kombinationen:

  • Mango-Chili oder Salted Caramel
  • Eisbecher mit bunten Toppings
  • übergroße Portionen mit Waffel- oder Cookie-Elementen

Je „fototauglicher“ das Produkt, desto höher die Wahrscheinlichkeit der Weiterverbreitung.


Preisstrategie: attraktiv, aber kalkuliert

Der Preis ist der entscheidende Hebel. Rabatte funktionieren besonders gut zeitlich oder zielgruppenbezogen, etwa:

  • Schülerrabatt am Nachmittag
  • Happy Hour für Eis oder Getränke

Wichtig ist eine klare Struktur ohne komplizierte Zusatzregeln. Gleichzeitig sollte Upselling aktiv eingeplant werden, etwa durch Toppings oder größere Portionsgrößen. Ein günstiger Grundpreis mit Optionen zur Verfeinerung beziehungsweise Erweiterung von Speisen und Getränken mit entsprechenden Aufpreisen ist der Schlüssel zum Erfolg.


Atmosphäre & Social Media als Erfolgsfaktoren

Der Betrieb selbst wird zum Treffpunkt. Das bedeutet: weniger Formalität, mehr Aufenthaltsqualität. Lockere Sitzbereiche, Außenflächen, und eine schnelle, unkomplizierte Abwicklung sind entscheidend. Dazu kommen visuelle Elemente – Speisen müssen nicht nur schmecken, sondern auch gut aussehen.

Social Media verstärkt diesen Effekt. Aktionen wie:

  • „Poste dein Eis & markiere uns“
  • kleine Gewinnspiele
  • Tagesangebote in Stories

sorgen für zusätzliche Reichweite ohne hohen Aufwand. Wer sein Angebot gezielt anpasst, kann Schülerinnen und Schüler als aktive Besuchergruppe gewinnen – mit hoher Frequenz, Gruppenbesuchen und starker lokaler Reichweite. Entscheidend ist die Kombination aus einfachen Preisen, schnellen Abläufen und einem Umfeld, das als Treffpunkt funktioniert. Wer das schafft, profitiert nicht nur kurzfristig in den Ferien, sondern baut potenziell auch neue Stammkundschaft auf.